Wind SUP Segel

Wind SUP Segel, wie finde ich das richtige Segel für mein Board und meine Erwartungen

Für die Auswahl des richtigen Segels sind diverse verschiedene Faktoren zu berücksichtigen.

 

  • Fahrkönnen
  • Einsatzbereich
  • Windrange
  • Board Typ

 

In unserer Übersicht seht Ihr welches Segel zu welchem Fahrkönnen und welchem Board Typ passt.

 

WindSUP Einsteiger:

Im der Regel wird ein WindSUP Einsteiger mit keiner oder geringer Windsurferfahrung ( z.B. nach einem Windsurf Schnupper Kurs ) zu einem Komplett Set greifen. Es gibt aktuell eine Reihe Anbieter die sowohl spezielle Sets für das WindSUP anbieten oder aber auch Komplettsets für das Windsurfen die genauso gut auf dem WindSUP funktionieren.

Die Vorteile eines Komplett Sets liegen auf der Hand. Die Komponenten wurden bereits vom Hersteller ausgewählt und aufeinander abgestimmt. Ihr benötigt deshalb nur wenig Erfahrung in Sachen Material. Die Kosten für ein Komplett Set liegen deutlich unter denen der Komponenten für ein klassisches Windsurf Rig. Komplett Rigs sind einfach aufzubauen, zu trimmen und auf Anfänger sowie Leichtwind abgestimmt.

In Sachen Leistngsfähigkeit können Komplett Rigs jedoch nicht ganz mithalten. Die Segel Geometrie ist einfacher gestaltet und mehr auf einfaches Handling als auf Leistung ausgelegt. Verschiedene Komplettsets wie z.B. das Naish WindSUP Rig nutzen aber bereits hochwertigere Komponenten (Mast/Gabelbaum/Mastfuß) die Ihr später auch mit einem leistungsfähigen Segel kombinieren könnt.

 

Wind SUP Aufsteiger:

Aufsteiger sollten sich überlegen ob Sie zu einem Komplett Set greifen oder lieber etwas mehr investieren für ein individuell aufgebautes Rig. Da Windsurfen eine durchaus technische Sportart ist und die richtige Zusammenstellung und Abstimmung des Materials nicht ganz einfach ist sollte man sich diesen Schritt allerdings gut überlegen.

Für ein individuell aufgebautes Rig sprechen, neben einer höheren Performance, auch die Möglichkeit später flexibler zu sein. D.h. es lassen sich je nach Mast und Gabelbaum dann auch andere Segel fahren. Dafür muss man sich aber auch mit de Materie auseinander setzten um das richtige Set Up für sich zu finden.

Gerade wer mit dem Gedanken spielt auch ins Windsurfen einzusteigen sollte auf jeden Fall in ein hochwertiges Windsurf Rig investieren.

 

Erfahrener Windsurfer:

Für Erfahrene Windsurfer die sich bereits gut mit Segeln etc. auskennen bleibt eigentlich nur der Hinweis das WindSUP’s vor allem durch die Größe entsprechend träge reagieren. D.h. es empfehlen sich vor allem größere Segel ab 5,6qm aufwärts auch zum tricksen bei Leichtwind. Meine persönliche Lieblingskombi zum Tricksen ist bei Leichtwind z.B. das Naish Crossover 9’10“ mit einem North Sails IDOL 5’9“ oder

 

Große Boards, große Segel:

Grundsätzlich gilt größere Boards = größere Segel. Z.B. ein 12’6“ Tourenboard mit Windsurfoption werdet Ihr nicht mit einem 5qm Segel manövrieren können. Boards dieser Länge benötigen ein entsprechendes Gegenmoment also große Segel um überhaupt einigermaßen für Halsen oder Wenden zu taugen.

 

Leichtwind Surfen:

Schon bei 6-7 Knoten kommen leichte WindSUP ins „Rutschen“.

Wer dann einfach nur hin und her fahren möchte für den ist das SUP Rig die erste Wahl.

Bei etwas mehr Wind >8 Knoten lassen sich Manöver üben. Ebenso Leichtwind taugliche tricks wie Heli Tack, Upwind- oder Downwind 360°, Duck Tack, Backwindfahren etc. Man greift dann allerdings besser zum Freeride oder Freestyle/Wave Segel.

 

Übersicht_windsup_segel