SUP Reviere

In der Rubrik SUP Reviere wollen wir Euch vor allem einige allgemeine Hinweise zu SUP Revieren und deren Besonderheiten geben. Noch ist SUP ein junger Sport mit vergleichsweise wenigen Aktiven, gerade deshalb ist es wichtig, aus Fehlern anderer Sportarten zu lernen um frühzeitig Reviersperrungen etc. zu vermeiden. Deshalb ist es besonders wichtig, die lokalen Befahrungsregelungen sowie die Naturschutz-bestimmungen einzuhalten. Bitte informiert Euch vor dem Start ausführlich oder fragt örtliche Anbieter.

Besonders wichtig ist uns aber auch, dass Ihr für Euch das richtige Revier und die richtige SUP Spielart findet die Euch weder überfordert noch das Paddeln langweilig macht. Schließlich sollte der Spaß im Vordergrund stehen.

 SUP Revier See

 SUP Reviere See

Viele Naherholungsgebiete bieten größere oder kleinere Seen oder Baggerseen. Auf diesen lässt sich das Stand up Paddling besonders leicht erlernen. Durch die fehlende Strömung und das meist glatte Wasser ist das Üben der Balance, das Besteigen des Boardes oder Wenden besonders einfach. Lediglich bei starkem Wind kann das Stand up Paddeln gegen den Wind sehr mühsam werden. Vielleicht findet sich ja aber ein netter Auto-Fahrer in der Familie oder unter Freunden, der uns an solchen Tagen einen schönen Downwinder ermöglicht, also die Fahrt vor dem Wind mit Ausstieg am anderen Ende des Sees. Bitte immer auf die oft ausgeschilderten Badezonen achten und dort auf keinen Fall aufs Wasser gehen. Gerade am Anfang kommt es schon mal vor, dass man vom Board fällt und man sich mehr oder weniger stark abstößt. Ein 10-25kg schweres Brett kann dann schnell zum gefährlichen Geschoss für Schwimmer werden.

SUP Revier Fluss

SUP Reviere FlußIdeal sind langsam fließende, ausreichend tiefe Flüsse, wie z.B. in Bayern die Altmühl, die Regnitz oder auch Teile der Donau. Für das Fahren auf Flüssen sind mehrere Aspekte zu beachten. Zum einen sollten Flüsse mit Stromschnellen, Wehren etc. wirklich nur befahren werden, wenn auch ausreichende Kenntnisse vorhanden sind oder aber mit entsprechendem Führer. Gerade Wehre stellen, auch wenn sie ungefährlich aussehen, eine nicht zu unterschätzende Gefahr für Leib und Leben dar. Bitte auch Vorsicht auf öffentlichen Wasserstraßen – die Schifffahrt hat immer Vorfahrt und ein Schiffskapitän hat oft auch eine deutlich eingeschränkte Sicht. Zudem ist Wassersport oft grundsätzlich verboten im Bereich von Häfen oder auf Kanälen (z.B. Rhein-Main Donau-Kanal). Dennoch gibt es jede Menge sehr zu empfehlende Touren. Dazu später mehr in unserem gerade im Aufbau befindlichen Spot Guide

SUP Revier Welle

SUP Revier Welle

Für alle Neueinsteiger in Sachen Wellenreiten erst mal die gute Nachricht: Wellenreiten mit dem SUP ist deutlich einfacher als klassisches Surfen mit Anstarten der Welle im Liegen durch Armpaddelschläge. Mit dem SUP hat man auch schon in sehr kleinen Wellen, die normalerweise noch nicht mal mit dem Longboard surfbar wären, durchaus Spaß. Gerade wer an der Nord- oder Ostsee unterwegs ist wird selten die topp Surfbedingungen finden – das SUP bietet Abhilfe. Ein weiterer großer Vorteil beim Stand Up Paddeln ist, dass die Wellen viel weiter außen, also schon deutlich vor der Brechungszone angestartet werden können. Dazu kommt, dass man es beim Positionieren zur Welle durch die bessere Übersicht auf dem Brett deutlich einfacher hat. Stand Up Paddeln in gut besuchten Surfrevieren sorgt aber auch für Konfliktpotential. Zum einen sind außer Kontrolle geratene SUP’s eine echte Gefahr, zum anderen sehen es Surfer nicht gerne, wenn die bestehenden Regeln im Wasser nicht eingehalten werden.